Mit der Reise nach Island habe ich mir einen lang gehegten Traum erfüllt. Schon bei Ankunft war ich überwältigt von der Schönheit der Natur. Am Horizont sah man die glühende Lava aus dem aktuell aktiven Vulkan fließen. In den folgenden Tagen gab es eigentlich nur Highlights. Die Wasserfälle schienen immer majestätischer zu werden. Jeder Ort, den wir besuchten, schien wie ein neues Wunder der Natur. Ursprünglich war geplant, die Ringstraße zu fahren, die einmal um die ganze Insel führt und die spektakulärsten Sehenswürdigkeiten miteinander verbindet. Doch wir hatten die Rechnung ohne das Wetter gemacht. Mitten im Juni kam ein arktischer Sturm auf. Ein großer Teil der östlichen und nördlichen Straßen war nicht mehr passierbar, und so mussten wir umkehren. Ich war schon ziemlich traurig. Aber Island ist so grandios, dass man zum einen zweimal an die gleiche Stelle fahren kann und sie wird ganz anders sein, als man sie in Erinnerung hat. Außerdem sind wir in den Westen der Insel gefahren, der nicht weniger spektakulär ist. Zum Glück konnten wir die Gletscherlagune Jökulsárlón noch sehen, bevor die Straße gesperrt wurde. Die schimmernden weißen, blauen und schwarzen Eisblöcke, die gemächlich im Wasser treiben, werde ich nie vergessen. Das absolute Highlight war der Flug mit dem Heli über den aktiven Vulkan. Einfach atemberaubend, direkt in den Krater zu sehen und die Lavafontänen meterhoch in die Luft schießen zu sehen. Unbeschreiblich. Island hat mich extrem fasziniert und ich würde lieber heute als morgen nochmal dorthin zurückkehren.
Annett Wotrel Reiseberatung
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